Montage

Im Falle von Montagearbeiten wird unterschieden zwischen

  • Montagearbeiten auf Sub-Basis – hier wird die Baustelleneinrichtung des Hauptunternehmers mit genutzt und diesbezüglich im Vorfeld Einvernehmen hergestellt
  • Montagearbeit als Hauptauftragnehmer – hier wird die für die Montage notwendige Baustelleneinrichtung angeboten und begleitende Einrichtungen (Krane, Container, etc.) nach Abstimmung mit dem AG entsprechend behandelt
  • Richtmeisterservice – VPG stellt Personal zur Schulung der Baufirma vor Ort. Hier wird eine reine Lohnleistung angeboten, welche keine Elemente der Baustelleneinrichtung umfasst. Einvernehmen bezüglich Unterkunft und Transport vor Ort ist herzustellen. Richtmeister unterwerfen sich dem örtlich gültigen Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan sowie der örtlichen Bauleitung. Anweisungen der Richtmeister beziehen sich nur auf die Montageeinschulung. Es wird ein Handbuch betreffend Grundlagen der VST-Montage im Zuge der Einschulung übergeben.

Die Zufahrt und Wendemöglichkeit für die Transport-LKWs muss bauseits und unentgeltlich gewährleistet werden. Dies gilt auch für einen eventuell notwendigen Rückbau oder notwendiger Verkehrsleit- bzw. Verkehrssicherungssysteme. Die Einweisung der Fahrzeuge bzw. der Fahrer erfolgt bauseits.

Bei der Ermittlung der Montageaufwendungen wird vorausgesetzt, dass die Arbeiten ohne Unterbrechungen oder Behinderungen durch begleitende Prozesse durchgeführt werden können.

Wir empfehlen einen ausreichend dimensionierten Hochbaukran mit Flursteuerung. Krane sind während der Montagevorgänge nur dafür vorzuhalten; eine Verwendung für andere Zwecke führt zu einer Bauzeitverlängerung, welche in den Montageeinheiten nicht enthalten sind.

Je Montagepartie ist ein Kran vorzuhalten. Notwendiges Montagematerial (Winkel, Steifen, etc.) kann mitbestellt werden, dieses Montagematerial wird wiederverwendet und in das VST Werk rückgeführt. Das Montagematerial ist für mehrfachen Einsatz konstruiert und vorgesehen.

Betreffend dem notwendigen Unterstellungsmaterial (Decken) bzw. Schrägstützen (Wände) ist im Vorfeld Einvernehmen herzustellen (Bereitstellung durch AG oder AN). Dies gilt auch für das Gerüst (spätere Nutzung durch folgende Gewerke gegeben). Ein Unterstellungsplan gibt die notwendigen Mengen und Takte vor. Ausschalen gemäß Abstimmung mit Bauleitung. Notwendige Absturzsicherungen, etc. gemäß Schutzverordnungen bzw. SiGe Planung sind bauseits zu stellen, vorzuhalten und abzubauen. Die Leistung umfasst alle Haupt- und Nebenarbeiten betreffend der Montage des VST Verbundschalungssystems.

Montage auf der Baustelle in Klostergarten/Trier
Montage auf der Baustelle in Trier/Petrisberg

Betonieren

Für das Ausbetonieren der VST-Wandelemente ist Beton nach statischer Erfordernis Konsistenz F5- Fließbeton, Ausbreitmaß F 59 cm zu verwenden. Betongüte nach Angaben des Statikers. Das Einbringen erfolgt mit einem Schlauchkübel, Fallhöhe < 1,50 m in Schichten von 1,00 – 1,50 m. Betoniert wird der gesamte Geschoßwandverbau. Die Betoniergeschwindigkeit darf 1m/h nicht überschreiten. Wände werden nicht gerüttelt.

Für das Betonieren der VST-Decken ist Beton nach statischer Erfordernis Konsistenz F3, Ausbreitmaß F 45 cm zu verwenden. Einbringung mittels Betonpumpe oder Krankübel. Betongüte und Eigenschaften nach Angaben des Statikers. Die Oberflächen der Decken sind glatt und eben gemäß Maßtoleranzen im Hochbau zu bearbeiten.